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Die 7 Geheimnisse des Glücks der Altväter vom Berg Athos


Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen auf der Erde, der nicht davon geträumt hätte, glücklich zu werden. Aber die Vorstellung von Glück ist bei jedem unterschiedlich. Der eine sieht Glück in materiellem Wohlstand und Reichtum, der andere im Erfolg und der Beliebtheit bei anderen, dem drtitten fehlt die zweite Hälfte um glücklich zu sein, dem nächten die Gesundheit …

Nach der Lehre der Hl. Altväter ist das wahre Glück des Menschen nicht in den Freuden der Welt verborgen, die in einem Augenblick vergehen können, sondern in der Liebe zu Gott, die die Welt um uns herum verändert.

1.     Der Glaube an Gott

Selbstverständlich ist das erste Geheimnis des Glücks von den Mönchen vom Heiligen Berg – der Glaube an und die Liebe zu Gott. Wenn es dem Menschen gelingt, dies während seines Lebens zu erlangen, dann wird nichts in der Lage sein, ihn unglücklich zu machen.

Einmal wurde der Hl. Porphyrios (Bairaktaris) von einer Frau gefragt, warum er sich als glücklich bezeichnet, wo seine Gesundheit sich doch ernsthaft verschlechtert hat. Darauf antwortete der Heilige: „Lies die Heilige Schrift, geh in die Kirche, habe einen Beichtvater, nimm an der Eucharistie teil, - kurz gesagt, sei eine gute Christin. Dann wirst du die Freude finden, nach der du suchst. Du siehst, dass ich jetzt krank bin, aber glücklich. So wirst auch du, wenn du dich ein wenig an Christus nährst, Freude in deinem Leben erlangen.“

2.   Befreiung von Hektik und Unruhe

Der Hl. Paisios vom Berg Athos riet es, um sich glücklich zu fühlen, ein unbefangenes und einfaches Leben zu führen, in dem es keinen Platz für überflüssigen Luxus, Hektik oder eitle Aufregung gibt.

Einmal kam ein Arzt aus den USA in meine Kaliva (griechisch:  Hütte)“, - sagte der Heilige. – „Er erzählte mir, wie das Leben dort ist. Die Leute haben sich schon in Maschinen verwandelt – ihre ganzen Tage widmen sie der Arbeit. Jedes Familienmitglied soll sein eigenes Auto haben. Außerdem, müssen im Haus, damit sich jeder wohlfühlt, vier Fernsehgeräte vorhanden sein. Also arbeite, bis deine Kräfte erschöpft sind, verdiene viel Geld, um später sagen zu können, dass du alles Notwendige hast und glücklich bist. Aber was hat das alles mit Glück zu tun? Solch ein vom seelischen Unbehagen erfülltes Leben, mit seiner pausenlosen Hast – ist kein Glück, es ist eine höllische Qual.“

3.   Klarer Verstand

Der Mönch Simeon vom Berg Athos hat ein kurzes Gleichnis, welches klar veranschaulicht, dass äußere Umstände keine Auswirkung darauf haben, ob wir uns glücklich oder unglücklich fühlen. Die Rettung befindet sich in uns selbst, deshalb sollte man einen klaren Verstand haben, um Schwierigkeiten zu überwinden und sie durchzustehen.

Hier ist dieses Gleichnis: „Ein Mensch der nicht schwimmen konnte, zappelte panisch im Fluss. Er verursachte eine Menge Spritzer, und es kamen im Fluss Wellen auf, die der Mensch, von Angst erfüllt, für eine gefährliche Strömung hielt. Er begann gegen die Wellen im Fluss zu kämpfen. Schließlich begreifte der Ertrinkende wie man sich auf dem Wasser halten konnte und schwamm langsam ans Ufer. Der Schwimmer stieg aus dem Wasser, schaute sich um und bemerkte, dass auf dem Fluss völlige Stille herrschte, und er die ganze Zeit mit den Wellen und Spritzern kämpfte, die er selbst erzeugt hatte. Alle Unglücke beginnen in uns selbst. Aber wenn du in deinen Gedanken Ordnung schaffst, werden diese Unglücke auch in dir selbst enden.“

4.   Reines Herz

Nach den Worten des  Nektarios von Ägina ist der sichere Weg zum Glück ein reines, gutmütiges Herz zu haben.

„Glück ist, ein reines Herz zu haben, weil solch ein Herz zu Gottes Thron wird. Dies sagt Gott für die reinen Herzens: ‚Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein‘ (2 Kor 6:16). Woran kann es ihnen noch fehlen? An nichts, wirklich an nichts! Weil sie in ihrem Herzen das höchste Gut haben – Gott selbst.“

5.    Die Gabe zu vergeben

Vergebung ist eine der wichtigsten christlichen Tugenden. Deshalb sollte jeder, der sich nach Glück strebt es erlernen, dem Nächsten zu vergeben. Dank der Vergebung, befreit der Mensch sein Herz von der Last der Kränkungen aus der Vergangenheit, und ein frohes Herz ist immer glücklich. „So ein Gesetz haben wir: Wenn du verzeihst, bedeutet es, dass auch dir der Herr verziehen hat; und wenn du deinem Bruder nicht verzeihst, bedeutet es, dass deine Sünde mit dir bleibt“, sagte Siluan von Athos.

6.   Mehr geben als nehmen

Um selbst glücklich zu werden, ist es notwendig, Freude und Glück mit dem Nächsten zu teilen. Es scheint, dass darin kein Geheimnis liegt, aber nach den Worten des Mönches Simeon von Athos ist dieses Können unter den Menschen das Seltenste. Wer es aber erlernt, wird glücklich.

7.    Sich mit wenig begnügen

„Wünsche sind der Müll der Welt“, - pflegte Mönch Simeon von Athos zu sagen. Tatsächlich, je mehr sich der Mensch seinen Wünschen hingibt, desto unersättlicher wird sein Appetit, und, ohne die Möglichkeit zu haben, sie zu erfüllen, verurteilt er sich zum Unglück.

Der Hl. Paisios von Athos, riet es seinen Wünschen mit mäßigem Verhalten entgegenzuwirken. „Glück wird erlangt, wenn man sich mit wenig begnügt. Was machen die Leute heute? Kaufen … kaufen … kaufen Kleidung, Autos, Elektrogeräte und eine Menge anderer Sachen, und selbstverständlich, reicht ihnen das Geld nicht aus und sie befinden sich andauernd in einem Zustand der Panik. Man muss sich mit wenig zufrieden geben und nicht vieles anstreben oder wünschen, denn, wenn man das Erforderliche und nur Notwendige hat, muss man nicht viel arbeiten. Dann wird man mehr Zeit haben, die man mit Kindern zu Hause verbringen könnte, um ein Hobby auszuüben, zu beten und überhaupt, um in familiärer Wärme und Behaglichkeit zu sein und nicht in andauernder Spannung auf den Straßen zu verweilen“, sagte der Heilige.

Quelle: http://dishupravoslaviem.ru/7-sekretov-schastya-ot-afonskix-starcev/

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